Die Kummerbuben sind in den Keller der Schweizer Volksmusik gestiegen und sind auf vergessene Perlen gestossen. Es sind dunkle, melancholische, vagabundische Volkslieder, die nichts zu tun haben mit Hudigäggeler und tumben Patriotismus. Im Gegenteil: Sie handeln auf den Schattenseiten des Daseins. Die Kummerbuben verwenden meist nur die Texte, schreiben die Begleitung neu. Sie pimpen die jahrhundertealten Songs kräftig auf, hämmern drauf rum, verhunzen sie zünftig, machen rumpelnden, modernen Sound draus. Die Kummerbuben haben bis vor kurzem noch Dean Moriarty & The Dixie Dicks geheissen und sind mit Songs von Tom Waits durch die Lokale getingelt (Dampfzentrale Bern, Boa Luzern, Mokka Thun u.a.), um die Mädchen mit roten Schuhen und die Jungs mit den zu kleinen Hütten aus ihren Socken zu hauen.
Im November 2007 ist das neue Album erscheinen.
Kummerbuben LIVE im SF1
Kummerbuben Clip "HAS"
Presse
«So gut kann Schweizer Musik sein» (Sonntagsblick, 28.10.2007)
«Ein kleines Meisterwerk» (Ane Hebeisen, Der Bund, 25.10.2007)
«Wer die sechs Wilden schon einmal live gesehen hat, weiss um die Einzigartigkeit der Kummerbuben» (Denise Liebchen, 20 minuten, 26.10.2007)
«Wunderbar. Note 5-6» (Heute, 30.10.2007)
«Biss wie keine andere Mundart-Band» (Tina Uhlmann, Berner Zeitung, 24.10.2007)
«Da wird schön entstaubt, mit neuen Melodien in bester Anti-Folk-Manier, Melancholisches, Deftiges, Frohlockendes, Makabres wird frisch ausgepackt und mit gutem Groove versehen von den sechs aus Bern.» (Urs Hangartner, Neue Luzerner Zeitung, 29.10.2007)
«Die alten Volkslieder haben die Kummerbuben neu, frech und überraschend arrangiert, man muss schon sagen: aufgemischt.» (Christoph Hoigné, Berner Kulturagenda, 25.10.2007) «Eine Volksmusik fürs Volk von heute» (Tobias Graden, Bieler Tagblatt, 19.10.2007)
«Was für ein Cover! Was für ein Titel! Kaum ein CD-Titel hat in letzter Zeit je besser umschrieben, was in der Box auch tatsächlich drinsteckt!» (Trespass.ch, Oktober 2007)
«Zum ersten Mal seit sieben Jahren bereute ich es, nicht mehr zu rauchen.» (gutemusik.ch, Konzertkritik, Mai 2007)